Termine & Teilprojekte

Friedensreiter hopp hopp hopp

"Friedensreiter hopp hopp hopp."- ein musikalisch-globaler Friedensweg
Im Rahmen des Projektes "A1 Frieden erfahren"

DIENSTAG, 30. Oktober 2018,um 19.30 Uhrim kath. Gemeindehaus St. Margareta,Kolpingstr.L engerich.

Als am Ende des 30-jährigen Krieges am 25. Oktober 1648 der Friedensschluss verkündet wurde, stimmten die Bürger spontan den Choral "Nun lob mein Seel den Herren" an. Nicht nur diesen Choral hat Prof. Dr. Norbert Ammermann, ev. Pfarrer, neu instrumentiert und "globalisiert", ihn mit anderen Musikkulturen verbunden. Er hat auch die Erzählungen von Fabio Chigi über dessen Aufenthalt fiktiv ergänzt. Fabio Chigi, Bischof von Nardo in Südfrankreich, war Gesandter in den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden 1648 und weilte mehrere Jahre in Münster. Aus dieser "Stadt des Regens" dichtete und schrieb er seine Erfahrungen mit den Münsterländern nieder. Was wäre gewesen, wenn er auch in Lengerich Station gemacht hätte, z.B. anlässlich des Lengericher Conclusums (Verhandlungsergebnisses)? Was wäre ihm da in den Sinn gekommen?

Lengerich zwischen Münster und Osnabrück hatte eine gut passierbare Straße und Räumlichkeiten für Unterkonferenzen. Schon 1644 kamen hier Gesandte des Kaisers und des spanischen Königs zusammen. Wer durfte damals für die deutsche Seite mit verhandeln? Nur der Kaiser oder auch die anderen Reichsstände?

Im Juli 1645 versammelten sich die Gesandten der beteiligten Parteien in Lengerich und einigten sich schließlich darauf, dass alle Reichsstände, Fürsten, Grafen und Vertreter der freien Reichsstädte an den Verhandlungen teilnehmen durften. Dieses Lengericher Verhandlungsergebnis kam einer außenpolitischen Entmachtung des Kaisers gleich. Gleichzeitig machte es aber den Weg für die Hauptverhandlungen in Münster und Osnabrück frei, so dass 1648 endlich der langersehnte Friede geschlossen werden konnte.

Musik und Geschichten werden an markanten Wegpunkten zum Westfälischen Frieden in und um Lengerich zu finden sein. QR-Codes, über die diese Musikstücke, verbunden mit Erzählungen vom Friede-Suchen, abgerufen werden können, werden dort aushängen. Am Abend des 30. Oktobers 2018 werden diese Musikstücke und Erzählungen in Lengerich vorgestellt.



Sie waren politisch nicht aktiv

Donnerstag, 8.11.2018 um 19:30 Uhr Studiobühne Hannah-Ahrendt-Gymnasium Lengerich

"Frieden, Freiheit, viele Fragen " eine szenische Matinee zusammen mit dem Musiker Georg Lawall. In einer Schreibwerkstatt haben Jugendliche und junge Erwachsene die Lengericher Stadtgeschichte auf Frieden und Krieg, Freiheit und Verengung befragt und Einsichten szenenartig zusammengestellt. An diesem Abend ergibt sich ein neuer Blick auf Lengerich. Der Gitarrist Georg Lawall kontrastiert das mit seiner Musik. Eintritt frei.

Georg Lawall wurde 1977 für seine erste LP OREXIS mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Seine hohe Gitarrenkunst brachte ihm früh internationales Ansehen (CDs u.a.bei EMI, Noten bei Ed. PETERS, Fernsehen, Rundfunk und Konzerte in Europa, USA, Japan und Asien), zahlreiche Kompositionen, Preise und Werkaufführungen.

der 30jährige Krieg

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) - eine Rückschau 300 Jahre nach dem Ausbruch. Ein Vortrag in Kooperation mit dem Heimatverein der Stadt Lengerich sowie dem Ev. Kirchenkreis Tecklenburg zum Gemeinschaftsprojekt A1 - Frieden erfahren#

Der 30-jährige Krieg veränderte Mitteleuropa grundlegend. Vordergründig entstanden als Spät- folge der konfessionellen Spaltung im 16. Jahrhundert, spielten aber auch noch andere Faktoren eine Rolle: Wie sonst wäre etwa ein gemeinsames Vorgehen des katholischen Frankreichs und des protestantischen Schwedens zu erklären? Lassen Sie uns zusammen mit dem angehenden Historiker Frank Müller diese Epoche erkunden - wie immer gilt dabei: Stellen Sie viele Fragen. Wallenstein, Tilly & Co geben genug Stoff dafür her. Ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des "Großen Krieges" und dennoch einzigartig.

Karten an der Abendkasse:

5,- EUR, ermäßigt 4,- EUR

KICK OFF

Freitag 21.9.2018, 11 Uhr Kulturhaus, Tecklenburg

KICK OFF A1 Frieden erfahren

Schüler des Graf- Adolf Gymnasiums in Tecklenburg erarbeiten mit ihren Kunstpädagogen Ellen Ortmann und Lisa Volkamer, die ebenfalls ausgebildete Fotografinnen sind und dem Fachreferat politische Bildung der Volkshochschule Lengerich, 12 Plakatentwürfe zum Thema A1 Frieden erfahren mit Berücksichtigung der historischen Orte in der Region, die für den Friedensschluss nach dem 30jährigen Krieg bedeutend waren.

Zusammen mit der Fotokünstlerin Simone Thieringer, wird dann eine Motivfotographie erstellt, die für eine mobile Bauzaunaktionsfläche vorgesehen ist.

Auftakt für die Bespielung dieser Aktionsfläche ist der 21. September um 11 Uhr vor dem Kulturhaus in Tecklenburg bei dem Landrat Dr. Effing, Die A1 Koordinierungsgruppe, Superintendent Andre Ost des Ev. Kirchenkreises Tecklenburg, Vertreter des GAG Tecklenburg und dessen SchülerInnen, Vertreter der VHS, Fotokünstlerin Simone Thieringer und Bürgermeister Stefan Streit zugegen sein werden.

Lengerich, Haus des Heimatvereins an der Bergstraße

Mittwoch 10.10.2018, 19.30-21.00 Uhr

Im Rahmen der "Tecklenburger Kostbarkeiten"

Abschlusskonzert "A1 - Frieden erfahren"

Musik zum Kunstatelier Hohne

... finden Sie hier entlang. Die Werke zur Ausstellung "Wo Frieden und Gerechtigkeit sich küssen..." wurden und werden vertont.

Konzeption des Projektes

Kath. Stensen-Gemeinde Lengerich